Elgar Variationen Enigma

Edward Elgar komponierte seine Variationen über ein Originalthema für Orchester („Enigma“), op. 36, gemeinhin als Enigma-Variationen bezeichnet, im Jahr 1898–99. Es handelt sich um eine Reihe von vierzehn Variationen über ein verborgenes „Thema“, das in Elgars Worten „nicht gespielt“ wird. Es ist Elgars bekannteste groß angelegte Komposition, sowohl wegen der Musik selbst als auch wegen des Rätsels, das dahinter steckt. Elgar widmete das Stück „meinen abgebildeten Freunden“, wobei jede Variation eine liebevolle Darstellung eines seiner engen Bekannten darstellt. Zu den in den Variationen dargestellten Personen gehören Elgars Frau Alice, Augustus J. Jaeger und Elgar sich selbst. Das Rätsel ist das verborgene Thema, über das viel spekuliert wurde. Verschiedene Musiker haben Theorien darüber aufgestellt, um welche Melodie es sich handeln könnte, obwohl Elgar nicht sagte, dass sein „Thema“ eine Melodie sei. Das Rätsel könnte etwas anderes sein, etwa ein Symbol oder ein literarisches Thema. Elgar akzeptierte zu seinen Lebzeiten keine der vorgeschlagenen Lösungen und nahm das Geheimnis mit ins Grab. Nach seiner Premiere in London im Jahr 1899 erlangte das Stück große Popularität und wurde international aufgeführt. Es wurde über 60 Mal aufgenommen.

Über dieses Stück

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Schwierigkeitsgrad:medium
Durchschnittliche Dauer:30 min
Komponist:Eduard Elgar
Schlüssel:G-Dur
Instrumente:Orchester

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