Albinoni Adagio in g-Moll

Das Adagio in g-Moll für Violine, Streicher und Continuo ist eine Komposition, die normalerweise dem Komponisten Tomaso Albinoni aus dem 18. Jahrhundert zugeschrieben wird. Es wurde tatsächlich vom Albinoni-Gelehrten Remo Giazotto aus dem 20. Jahrhundert geschrieben. Die von Giazotto vorgebrachte Geschichte besagt, dass er nach dem Zweiten Weltkrieg angeblich ein kleines Manuskriptfragment in den Beständen der Sächsischen Landesbibliothek Dresden gefunden habe. Er kam angeblich zu dem Schluss, dass dies aus einem zweiten Satz einer ansonsten unentdeckten Sonata da chiesa von Albinoni stammte, möglicherweise Teil seines Op. 4 Satz. Anschließend konstruierte Giazotto einen kompletten Satz zu diesem Thema, den er 1958 unter dem Titel Adagio in g-Moll für Streicher und Orgel, über zwei thematische Ideen und einen Generalbass von Tomaso Albinoni veröffentlichte. Giazotto hat das Fragment nie hergestellt und es wurden keine Aufzeichnungen darüber gefunden. Der wissenschaftliche Konsens ist, dass das Adagio unabhängig von seiner Inspirationsquelle tatsächlich eine eigene Komposition ist. Das Adagio erfreut sich großer Beliebtheit und ist in vielen Versionen und Besetzungen zu finden. Es wurde in vielen Filmen und Fernsehprogrammen sowie in der Werbung verwendet.

Über dieses Stück

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Schwierigkeitsgrad:medium
Durchschnittliche Dauer:9 min
Komponist:Tomaso Albinoni
Formular:Sonate
Schlüssel:g-Moll
Zeitraum:Barock

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